Privatinsolvenz anzumelden ist nicht schwierig

Die sozialen Sicherungssysteme Deutschlands schützen den Bürger vor vielen Risiken: Krankheit, Arbeitslosigkeit und Pflegebedürftigkeit zählen dazu. Im Prinzip sind wir auch im Alter gut versorgt; private Maßnahmen werden immer häufiger ergriffen. Doch der Staat kann nicht in allen Fällen rettend und schützend eingreifen. Es zählt zu den Aufgaben des Einzelnen, seine persönliche finanzielle Situation im Griff zu haben. Trotz einer stabilen Konjunktur und ermutigenden Beschäftigungszahlen ist man nicht davor gefeit, sich durch den Verlust des Arbeitsplatzes der Lebensgrundlage beraubt zu sehen. Wer aus einer materiell abgesicherten Position heraus vor einem Schuldenberg steht, den er nicht abtragen kann, hat ein gravierendes Problem.

Die helfende Hand des Gesetzes…

Der volkswirtschaftliche Schaden durch Privatinsolvenzen hat solch eine Dimension angenommen, dass die Gesetzgebung eingreifen musste. Das Fazit dieser Bemühungen: eine Privatinsolvenz anzumelden ist nicht schwierig. Unter Beachtung gewisser Spielregeln und Verhaltensweisen wird in Aussicht gestellt, bald aus der Schuldenfalle zu entkommen. In Zusammenarbeit mit den Gläubigern und basierend auf einer rechtlich einwandfreien Beratung ist das ein Ziel, auf das man hinarbeiten kann. Auf jeden Fall beachte man die Ratschläge und Vorgaben der Fachleute – die erstellten Konzepte können nur so greifen. Sich des Problems auf eigene Faust entledigen zu wollen wird nicht erfolgreich sein.